Wenn
Sie von der Spitze Richtung Hafen gehen, sehen Sie schon von weitem
als markanten Punkt eine schwarze Bake in die Höhe ragen. Diese
Bake, die als Rettungsbake auf der Insel Trischen stand, ist als Aussichtsturm
in der Seehundstation aufgebaut. Etwas rechts davon erblicken Sie das
Gebäude für die Schleuse zum Hafenbecken. Bedingt durch die
Gezeiten ist es für die Krabbenkutter immer nur etwa zwei Stunden
vor dem Hochwasser und zwei Stunden nach dem Hochwasser möglich
den Hafen zu erreichen oder zu verlassen.
Den Deich
verlassen Sie kurz vor der Schleuse. Dann kommen Sie zum Eingang der
Seehundstation. Ein Besuch lohnt sich, vor allem zu den Fütterungszeiten,
während deren viel interessantes über dieSeehunde erzählt
wird. Dies ist die einzige Station in Schleswig-Holstein, in der junge
Seehunde (Heuler), die von ihren Müttern getrennt wurden, aufgezogen
und später wieder in die Nordsee ausgewildert werden. Integriert
ist ein Infozentrum und ganz neu, eine Cafeteria.
Nach
der Seehundstation gelangen Sie direkt an den Hafen. Hier ist eine große
Krabbenfangflotte beheimatet. Aber wie es bei Fischern so ist, sie sind
die meiste Zeit außerhalb des Hafens. Doch einige Schiffe sind
immer hier und wenn Sie
Glück haben werden auch fangfrische Krabben direkt vom Kutter verkauft.
Jetzt steht nur noch das Pulen der Krabben vor einer leckeren Mahlzeit.
Über die Hafenstraße gelangen Sie wieder zur Koogstraße.
Dort erwartet Sie eine weitere Friedrichskooger Sehenswürdigkeit,
die Windmühle "Vergissmeinnicht" oder auch "Hochzeitsmühle".
Der Name ist hier Programm. Nachdem die Mehlherstellung um 1960 eingestellt
wurde ist es jetzt möglich im Trauzimmer zu heiraten. Von der Mühle
nun wieder auf die Koogstraße. Dieser folgen Sie nun 4 km
Richtung Westen und Sie sind wieder in Friedrichskoog-Spitze.
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